Soziales International

1,3 Milliarden Tonnen Lebensmittel werden weltweit pro Jahr weggeworfen oder sind Verluste entlang der Wertschöpfungskette. Statistisch gesehen tragen Sie und ich, lieber Leser, täglich 0.56 kg dazu bei.

Auf der anderen Seite haben gemäß UNO Flüchtlingshilfe 795 Millionen Menschen nicht genug Essen. Menschen, die in der Verzweiflung leben, den nächsten Monat nicht zu erleben, wenn nicht ein Wunder geschieht. Alle zehn Sekunden stirbt auf dieser Welt ein Kind, dem nicht die Hilfe zukommt, die es verdient. Die Militärausgaben der größeren Staaten weltweit betragen 1,69 Billionen Dollar. Jedem der hungernden Menschen könnten mit diesem Geld jährlich 2120 Dollar in die Hand gegeben werden. Es bräuchte lediglich einen mutigen Entscheid der UNO, den gleichen Betrag wie für die Militärausgaben, wir reden von 2 % der Staatsausgaben, der ärmsten Weltbevölkerung als bedingungsloses Grundeinkommen zukommen zu lassen. Ein großer Teil des Elends und des Flüchtlingswesens auf der Welt wäre dadurch beseitigt und die bestmögliche Entwicklungshilfe wäre in die Wege geleitet. Mit dem Geld würde sich in kürzester Zeit ein vielfältiger Handel entwickeln, Handwerksbetriebe würden entstehen, Infrastrukturaufgaben wie Wasserversorgung, Schulen und Einrichtungen des Gesundheitswesens würden entstehen. Dass dies keine Träumerei ist, beweisen die Mikrokreditprojekte in Indien. Jährliche Wachstumsraten von über 160 % wurden ausgewiesen. Der Erfolg wäre komplett gewesen, wenn die Finanzwelt nicht das große Geschäft gewittert und stetig an der Zinsschraube gedreht hätten, sodass letztendlich mit 1000 € Kapital 2000 € Ertrag hätten erzielt werden sollen. Womit wir gleich beim schwierigeren Teil des Vorhabens angelangt sind. Wo Geld oder Wertgegenstände vorhanden sind, finden sich sofort Diebe, Gauner und korrupte Machenschaften ein. Länder oder Regionen, denen eine finanzielle Unterstützung zukommt, müssten entweder selbst eine funktionierende Rechtsordnung vorweisen oder die Rechtsordnung müsste, zum Beispiel durch ein UNO-Mandat, zumindest vorübergehend sichergestellt werden. Ein Mandat, das unverzüglich beginnen muss, weil bereits große Landflächen von Investoren aufgekauft werden, um später mit Spekulationen und Zinsen ordentlich Gewinn daraus zu ziehen.

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