Erdbeertorte

Die Schweiz wird von EU-Verantwortlichen gerne der Rosinenpickerei bezichtigt.

Rosinen picken drückt subtil aus, die Schweiz führe vom EU-Kuchen, zulasten der EU-Länder, Sachen ab, die ihr nicht zustehen.

  • Haben wir zulasten der EU-Länder Gelder oder Material für den Gotthard Basistunnel abgezweigt?
  • Haben wir Know-how für unser Gesundheitswesen entwendet?
  • Belastet unser Sozialwesen in irgend einer Form die EU-Länder?
  • Erbringt die EU irgendwelche Dienstleistungen für unseren Umweltschutz und für unsere gesunden Grundernährungsmittel?


Die Liste kann beliebig verlängert werden. Es lässt sich kein Sachverhalt finden, der die EU-Länder in irgend einer Form benachteiligt. Viel eher trifft das Gegenteil zu, importiert die Schweiz doch für zehn Milliarden Franken mehr Waren aus der EU als sie exportiert. Sie sichert dadurch in der EU hunderttausende Arbeitsplätze. Zusätzlich erzielten Ende 2019 328'850 Grenzgänger ihr Einkommen in der Schweiz. Ferner haben EU-Unternehmen zusätzlichen Profit von ihren in der Schweiz teurer verkauften Produkten, während die EU-Bürger, von in der Schweiz durch Steuergelder verbilligte Schweizer Produkte, profitieren können.

Das Gefühl des Rosinen pickens entspringt einem irrationalen, neidischen Empfinden, der Wohlstand der Schweiz sei der EU zu verdanken.


Die Schweiz grundlos als Rosinen Picker zu bezeichnen, schadet ihrem Ansehen und drängt sie bei Verhandlungen in die Defensive. Derartigen Anschuldigungen ist energisch entgegenzutreten. Von den Urhebern sind sachliche Beweise einzufordern.

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